Karriere-Management Beispiele

Leif Leon Estevez Fernandez

Auch ohne vorher in einem NLZ gespielt zu haben, hat Leif den Sprung aus der U19 Verbandsliga in die höchste College-Liga (NCAA D1) geschafft. Entscheidend war unter anderem seine starke Performance beim Showcase. Bis zu seinem Bachelor-Abschluss trug er das Trikot der Winthrop Eagles (South Carolina). Der College-Fußball war für Leif das perfekte Sprungbrett in den bezahlten Fußball. Mittlerweile schnürt er für den FV Illertissen in der Regionalliga Bayern die Fußballschuhe. Auch akademisch ist Leif mit seinem US-Bachelor bestens aufgestellt und hat für die Karriere nach dem Fußball alle Türen offen:

„Nebenbei bilde ich mich weiter in den Bereichen Lifekinetic, Neuroathletic und Mentaltraining. Außerdem absolviere ich ein Online-Programm bei einem Individualtrainer, der auch mit vielen Profi- Sportlern zusammenarbeitet. Ich bilde mich in diesen Bereichen weiter, da ich mit der Idee spiele, mich später beruflich in Richtung des Trainergeschäfts zu orientieren und so versuche ich momentan Einblicke in viele verschiedene Bereiche zu erhalten. Da ich während meines Studiums auch ein Praktikum im Bereich Business bei der Barça Academy in Charlotte absolviert habe, kam ich auch etwas in Kontakt mit dem Trainergeschäft und den Abläufen gerade im Jugendbereich.
Ich bin auch als freiwilliger Trainer für den VfB Stuttgart Förderkader in Pfullendorf tätig. Trotzdem ist auch weiterhin ein Business orientiertes Master-Studium in Kombination mit Fußball in der Zukunft vorstellbar. Ich genieße im Moment die Freiheit, meinen verschiedenen Interessen nachzugehen und mich weiterzubilden, die mir dank meines Studiums mit der Kombination aus einem super Bachelor-Abschluss und der großen Weiterentwicklung als Fußballer ermöglicht wurde!“

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Lukas Simon

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Lukas Simon hat den College-Fußball als Karrieresprungbrett genutzt. Mit einem Sport-Stipendium an einer kleinen Universität in Houston, Texas hat alles begonnen, jetzt trägt er einen Doktor-Titel und leitet eine Krebsforschungsgruppe. Im Interview erzählt euch der ehemalige Goalkeeper der St. Thomas Celts von seinem Weg über den Sport ans renommierte Helmholtz-Institut in München und zurück nach Houston.

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Felix Petermann

Mit einem Master-Abschluss der Stanford University, einer der renommiertesten Universitäten weltweit, ist Felix von seinem USA-Abenteuer zurückgekehrt. Diesen Traum ermöglichte sich der ehemalige Nachwuchstorwart vom 1. FC Union Berlin durch Sport-Stipendien an der Towson University (NCAA D1) und der San Jose State University (NCAA D1). Nach seinem Master zog es Felix zurück zu seinem ehemaligen Ausbildungsverein, wo er in der Medienabteilung und der Öffentlichkeitsarbeit tätig war. Mittlerweile arbeitet Felix erfolgreich als Multimedia-Redakteur am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft. Zusätzlich ist er als Referent für sein Spezialgebiet „Diabetes und Sport“ in ganz Deutschland unterwegs und hat schon unzählige Veranstaltungen begleitet, nachdem er bereits für die American Diabetes Association in Kalifornien gearbeitet hat.

„Als ich Ende 2010 über Sport-Scholarships zum ersten Mal von der Möglichkeit eines Auslandsstudiums in den USA hörte, war ich sofort begeistert. Vor allem die Verbindung von ausgewogenem Studium und dem College-Sport auf nahezu Profisportniveau faszinierten mich. In Deutschland hätte ich mich für das Studium oder ein Weiterführen des Leistungssports entscheiden müssen – in den USA geht beides, sogar aufeinander abgestimmt. Hinzu kommt, dass das Studium in den USA sehr praxisnah aufgebaut ist, während die Hochschulbildung in Deutschland gerade während des Bachelors recht theoretisch ist. Die Dozenten in Amerika sind häufig neben der Lehrtätigkeit noch immer in ihrem jeweiligen Expertenfeld tätig und können so realitätsnahe Einblicke in das spätere Berufsleben geben. Darüber hinaus studiert man besonders in den Küstenregionen (Ostküste, Westküste der USA) gemeinsam mit Menschen aus aller Welt. Diese Diversität ermöglicht nicht nur einen bunten intellektuellen Diskurs, sondern auch das Kennenlernen völlig anderer Kulturen. Von all diesen Vorteilen profitiere ich noch heute: Durch den langjährigen Leistungssport vor Antritt meines Auslandsstudiums konnte ich mir das Studium über die komplette Zeit zu großen Teilen finanzieren. Ohne ein Sport-Stipendium und andere kleinere akademische Stipendien wäre das nicht möglich gewesen. Dank des ständigen Austauschs mit den Dozenten und ihren persönlichen Erfahrungen konnte ich schon während meines Bachelorstudiums ein Netzwerk an Kontakten aufbauen, die mir noch heute bei Bedarf ratsam zur Seite stehen. Heute habe ich ehemalige Kommilitonen und Mitspieler, die inzwischen zu guten Freunden geworden sind und auf der ganzen Welt verteilt leben. Mit anderen Worten: Das Studium in den USA hat mich zu einem Menschen gemacht, der sich auf der ganzen Welt in fast jeder Situation, beruflich oder privat, wohl fühlt.“